3–12 Spieler · ohne Anmeldung

Bilder-Stille-Post online und kostenlos

Deinen Satz malt der Nächste, und was er gemalt hat, beschreibt der Übernächste. Einmal herum, und niemand ist auch nur in der Nähe des Anfangs. Genau darum geht es.

Stille Post

  1. Alle schreiben gleichzeitig einen Anfangssatz.
  2. Dein Satz geht an den Nächsten, der ihn malen muss.
  3. Das Bild geht weiter, und der Nächste schreibt auf, was er zu sehen glaubt.
  4. Wenn die Kette einmal herum ist, läuft alles Bild für Bild noch einmal ab.

Du bekommst einen Link. Schick ihn herum und drück auf Start.

So wird gespielt

  1. Raum aufmachen, Link verschicken

    Ein Knopf. Kein Konto, kein Download, und niemand muss sich etwas aufs Handy laden. Drei Leute reichen, zwölf sind das Maximum.

  2. Alle spielen gleichzeitig

    Hier schauen nicht elf Leute einem beim Malen zu. Jeder hat seine eigene Kette, und jede Runde bewegt alle auf einmal — Wartezeit gibt es nicht.

  3. Zusehen, wie alles auseinanderfällt

    Am Ende läuft jede Kette Bild für Bild ab. Die beste speicherst du als ein einziges Bild und schickst sie in die Gruppe.

Warum die gemalte Variante lustiger ist

Bei der gesprochenen Stille Post nutzt sich ein Satz langsam ab: ein Wort falsch gehört, dann noch eins. Ein Bild dazwischen ändert die Art des Scheiterns komplett. Wer malt, muss sich auf eine einzige Lesart festlegen, und alles, was der Satz nicht gesagt hat, fällt weg. Der Nächste erinnert sich also nicht falsch — er beschreibt ehrlich eine Katze mit Aktenkoffer.

Deshalb spielt Zeichentalent kaum eine Rolle. Am heftigsten bricht die Kette, wenn jemand genau das malt, was er meinte, und der Nächste es völlig nachvollziehbar als etwas anderes liest. Runden, in denen niemand malen kann, liefern die besten Ergebnisse.

Häufige Fragen

Wie viele Leute braucht man?
Mindestens drei, damit die Kette oft genug den Besitzer wechselt und schiefgehen kann. Am besten sind fünf bis acht, zwölf ist die Obergrenze pro Raum.
Braucht man ein Konto oder eine App?
Weder noch. Du machst einen Raum auf, bekommst einen Link, und wer den Link öffnet, ist dabei. Keine Anmeldung, keine E-Mail, nichts zu installieren — es läuft im Browser-Tab.
Was passiert, wenn jemand rausfliegt?
Der Platz bleibt im Raum und das Spiel läuft weiter, ohne zu warten. Wer zurückkommt, landet direkt in der laufenden Runde, das halbfertige Bild ist noch da.
Darf ich schlecht malen?
Ja. Schlecht malen ist der Mechanismus. Ein völlig eindeutiges Bild wird richtig beschrieben und die Kette überlebt — das ist das langweilige Ergebnis.